
Bild von Susanne Jutzeler auf Pixabay
Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 20.927 Tonnen Speisekürbisse auf einer Anbaufläche von 1.004 Hektar geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Anbaufläche von Speisekürbisse damit um 0,7 % kleiner als 2024 (1.011 Hektar). Die Erntemenge ging im Vergleich zum Vorjahr um 22,4 % zurück. Bei nahezu unveränderter Anbaufläche fiel der Hektarertrag somit deutlich geringer aus. Im Vergleich zu 2015 vergrößerte sich die Anbaufläche um 41,5 % (damals: 710 Hektar). 2025 entfiel ein Anteil von 17,4 % der bundesweiten Anbaufläche für Speisekürbisse auf NRW. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 19,2 %.

Knapp die Hälfte der Speisekürbisse wurde im Regierungsbezirk Köln geerntet
Mit 9.768 Tonnen wurde knapp die Hälfe (46,7 %) der Speisekürbisse im Regierungsbezirk Köln geerntet. Es folgte der Regierungsbezirk Münster mit einem Anteil von 22,1 % (4.633 Tonnen). Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten sowohl der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 39,7 % als auch der Regierungsbezirk Köln mit 23,9 % die höchsten Rückgänge bei der Erntemenge.
Herbstgemüse: Rosenkohlernte ging um fast 37 % zurück
Neben Speisekürbissen werden auch Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse zu großen Teilen im Herbst geerntet. 2025 wurde Kohlgemüse in NRW auf einer Fläche von 4.085 Hektar angebaut. Die geerntete Menge lag bei 176.889 Tonnen. Während die Erntemenge von Chinakohl im Vergleich zum Vorjahr um 35,0 % auf 5.291 Tonnen stieg, verringerte sie sich bei Rosenkohl um 36,8 % auf 949 Tonnen und bei Blumenkohl um 17,9 % auf 13.608 Tonnen. Bei Wurzel- und Knollengemüse wurden 2025 auf einer Anbaufläche von 9.439 Hektar insgesamt 546.538 Tonnen geerntet. Das entsprach einem Anstieg von 15,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Hinweise zur Statistik
Die genannten Ergebnisse stammen aus der repräsentativen Gemüseerhebung, in der jährlich der Anbau und die Ernte von Gemüse auf dem Freiland erhoben wird. Anders als beim geschützten Anbau, z. B. in Gewächshäusern oder Folientunneln, sind die Kulturen der natürlichen Witterung, dem regionalen Klima und den jeweiligen Bodenverhältnissen ausgesetzt.
Über IT.NRW
Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)















