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Verunglückte Personen bei Straßenverkehrsunfällen auf höchstem Stand seit 2018

von | Apr. 24, 2026 | Kunterbunt

Bild von Petra Bosse auf Pixabay

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 81.687 Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der endgültigen Zahlen der Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt, stieg die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Auch die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich: Waren es 2024 noch 62.741 Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl im Jahr 2025 um 4,0 % auf 65.232 Unfälle zu. Dabei sind insgesamt 81.378 Personen verunglückt. Somit hat die Anzahl der verunglückten Personen zum Vorjahr um 3,2 % zugenommen und erreichte den höchsten Wert seit 2018.

Weniger schwerverletzte und getötete Personen aber mehr Leichtverletzte als im Vorjahr

Die Anzahl an getöteten Personen im Straßenverkehr sankt gegenüber 2024 um 6 Personen auf 479 Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,2 %. Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die Anzahl der Getöteten um 8,2 % zurückgegangen. Auch die Anzahl der schwerverletzten Personen war leicht rückläufig. 2025 lag dieser Wert bei 10.193 Schwerverletzten und sank damit um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber 2015 ist hier sogar ein Rückgang von 22,6 % zu verzeichnen. Die Anzahl der leichtverletzten Personen hingegen erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 3,8 % auf 70.706 Personen. Im Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um 12,1 %.

Anzahl der verunglückten Personen bei Straßenverkehrsunfällen in NRW
Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und verunglückten Personen

Die meisten Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich 2025 in der Stadt Köln. Dort kam es zu 5.221 Unfällen mit Personenschaden. Dabei wurden 5.702 Personen leicht und 646 Personen schwer verletzt. 16 Menschen starben. Die Stadt Düsseldorf lag mit 2.572 Unfällen mit Personenschaden an zweiter Stelle. Von den insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden 307 schwer verletzt und 9 Menschen starben. Die Städteregion Aachen verzeichnete mit einer Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge an Unfällen mit Personenschaden, wobei 2.681 Personen verunglückten. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit Personenschaden polizeilich erfasst, bei denen 2.764 Menschen verunglückten.

Hinweise zur Statistik

Die Straßenverkehrsunfallstatistik erfasst alle von der Polizei aufgenommenen Unfälle, bei denen auf öffentlichen Straßen und Plätzen Personenschaden oder Sachschaden entstanden ist.

Straßenverkehrsunfälle beinhalten Unfälle mit Personenschaden, schwerwiegende Unfälle mit Sachschäden i.e.S. sowie Unfälle unter Einfluss berauschender Mittel. Sonstige Sachschadensunfälle ohne Alkoholeinwirkung (sogenannte Bagatellunfälle) sind hingegen nicht Teil dieser Darstellung. (IT.NRW)

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