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Im Jahr 2025 haben Erdbeerbetriebe in Nordrhein-Westfalen rund 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, waren das 5,1 % mehr als im Vorjahr. Rund 16.900 Tonnen Erdbeeren wurden im Freiland und 13.800 Tonnen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen – einschließlich Gewächshäusern – produziert.
Erdbeeren wurden 2025 auf 2.382 Hektar angebaut. Die Anbaufläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % verringert, was ausschließlich auf den Freilandanbau zurückzuführen ist. Der Erdbeeranbau unter Schutzabdeckung wurde in den letzten 10 Jahren um 69,4 % kontinuierlich ausgedehnt (2015: 328 Hektar; 2025: 556 Hektar). Ausschlaggebend hierfür ist die höhere Quantität und hohe Qualität der Erdbeeren im geschützten Anbau. Die Produktivität auf diesen Flächen (24,9 t/ha) ist mehr als doppelt so hoch wie im Freilandanbau (11,8 t/ha).

Über ein Drittel der Anbaufläche für Erdbeeren befindet sich im Regierungsbezirk Köln
Die Landwirtinnen und Landwirte im Regierungsbezirk Köln verzeichneten 2025 mit 890 ha mehr als ein Drittel (37,4 %) der landesweiten Anbaufläche. Weitere große Anbaugebiete in NRW befanden sich in den Regierungsbezirken Münster (508 ha; 21,3 % der Anbaufläche), Detmold (461 ha; 19,3 % der Anbaufläche) und Düsseldorf (335 ha; 14,0 % der Anbaufläche).
Hinweise zur Statistik
Die Daten zur Erdbeerernte entstammen der jährlichen Gemüseerhebung. Im Rahmen dieser repräsentativen Erhebung werden landwirtschaftliche Betriebe mit mindestens 0,5 Hektar Anbaufläche für Gemüse und Erdbeeren im Freiland oder mindestens 0,1 Hektar Anbaufläche unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen befragt. (IT.NRW)














