Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, lädt der Klarinettist Kevin Mattias Klasman zu seiner Künstlerischen Masterprüfung in den Brahms-Saal ein. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Klasman, Masterstudent im Studiengang Klarinette Solist in der Klasse von Thomas Lindhorst, präsentiert ein anspruchsvolles Programm mit Werken vom 19. bis ins 20. Jahrhundert und stellt dabei die stilistische Vielfalt sowie die klanglichen Möglichkeiten der Klarinette eindrucksvoll unter Beweis.
Den Konzertabend eröffnet die Sonate für Klarinette und Klavier op. 38 von Felix Draeseke. Das spätromantische Werk verbindet lyrische Passagen mit virtuosen und temperamentvollen Momenten. Begleitet wird Klasman von der Pianistin Sumi Lee.
Mit der Sonate für Klarinette solo von Edison Denisov folgt ein bedeutendes Werk der Moderne. Die Komposition zeichnet sich durch expressive Klangfarben, große dynamische Kontraste und hohe technische Anforderungen aus.
Anschließend erklingt Claude Debussys Première Rhapsodie, eines der zentralen Werke des französischen Klarinettenrepertoires. Die impressionistische Klangsprache Debussys verbindet Eleganz und Virtuosität. Am Klavier ist hierbei Hiroko Arimoto zu erleben.
Nach der Pause stehen die „Märchenerzählungen“ von Robert Schumann auf dem Programm. Gemeinsam mit der Bratschistin Yunqing Cao und erneut Sumi Lee interpretiert Klasman Schumanns poetisches Kammermusikwerk voller kontrastreicher Charaktere und lyrischer Ausdruckskraft.
Den Abschluss des Abends bildet das virtuose „Tema con Variazioni“ von Jean Françaix für Klarinette und Klavier. Mit feinem Humor, brillanter Technik und stilistischer Raffinesse zählt das Werk zu den Höhepunkten der französischen Klarinettenliteratur. Die Klavierbegleitung übernimmt erneut Hiroko Arimoto.
Die Veranstalter bitten darum, während des Konzerts auf Audio- und Videoaufzeichnungen sowie auf das Fotografieren zu verzichten, sofern keine ausdrückliche Genehmigung der Mitwirkenden vorliegt.














