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Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zu Besuch im KreativInstitut.OWL

von | Juni 16, 2026 | Kunterbunt

V. l.: Geschäftsführerin des KreativInstitut.OWL Leonie Hans, Dekan Fachbereich Medien & Kultur der Technischen Hochschule OWL sowie Institutsleitung KreativInstitut.OWL Prof. Dr. Guido Falkemeier, Prorektor für Wissenschaft und Digitalisierung der Hochschule für Musik Detmold Prof. Dr. Aristotelis Hadjakos, Kanzlerin der Technischen Hochschule OWL Nicole Soltwedel, Vizepräsident für Transfer und Nachhaltigkeit der Universität Paderborn Prof. Dr. René Fahr, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Präsident der Technischen Hochschule OWL Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Universität Paderborn Prof. Dr. Matthias Bauer. (© KreativInstitut.OWL)

Am 1. Juni 2026 besuchte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, das KreativInstitut.OWL (KIO) in Detmold. Im Mittelpunkt standen Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur, Digitalisierung und Wirtschaft sowie die Weiterentwicklung des Kreativ Campus Detmold.

Das KreativInstitut.OWL ist deutschlandweit einmalig ein gemeinsamer Verbund von drei Hochschultypen, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold. Forschende, Studierende und Kreativschaffende entwickeln dort interdisziplinär neue Ansätze für digitale Kulturformate, technologische Innovationen und Wissenstransfer in die regionale Wirtschaft.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Wer innovative Technologien zügig in die Unternehmen bringen will, braucht Räume, in denen Forscherinnen auf Praktiker treffen und zusammen Gutes erschaffen. Im KreativInstitut.OWL wird deutlich, was Kreativwirtschaft und Wissenschaft gemeinsam bewegen können. Hier entstehen zukunftsweisende Ideen, die das Zeug haben, unser Land wettbewerbsfähiger, digitaler und nachhaltiger zu machen. Das hat Vorbildcharakter für ganz NRW.“

Bei einem Rundgang durch das Institut erhielt die Ministerin zunächst einen Einblick in die Vielfalt der interdisziplinären Projekte, die durch Kooperation mit der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft entstanden sind. Aus dem Themenfeld künstliche Intelligenz wurde das auf dem Europäischen Straßentheaterfestival aufgeführte Projekt „HumaNN“ vorgestellt. Hier wird erstmalig ein neuronales Netzwerk, das „Gehirn“ einer KI, durch Menschen simuliert und erklärt auf niederschwellige Art und Weise die Funktionsweise einer KI.

Der Übergang in virtuelle Welten erfolgte mit dem Projekt „Denk:Mal!“, welches zeigt, wie digitale Technologien neue Zugänge zum kulturellen Erbe schaffen können. Historische Denkmale werden dabei mithilfe von Hologrammen in speziell konstruierten Vitrinen visualisiert und virtuell erlebbar gemacht. Auch die im Institut entwickelten neuen Möglichkeiten zur Navigation mit Handgesten in virtuellen Umgebungen konnte die Ministerin live erproben. Anschließend tauchte sie in das hochschulübergreifende Kunstprojekt „Augmented Ubiquity“ aus dem Spatial Audio & Arts Lab ein.

Die multimediale VR-Komposition verbindet Musik, Tanz und aktuelle Forschungsthemen wie 4D-Gaussian Splats und dynamische Binauralisierung zu einem frei begehbaren audiovisuellen Erlebnis. Der Rundgang wurde abgeschlossen durch die Vorstellung des innovativen Open-Air-Konzertformats „Zukunftsmusik? – Klassik neu verkabelt“. In dem exklusiven Forschungsprojekt der drei Hochschulen konnte das Publikum interaktiv die musikalische Gestaltung beeinflussen. „Die Realisierung der gezeigten Projekte war nur durch die Unterstützung aus dem Wirtschaftsministerium sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Beschäftigten der drei Hochschulen möglich“, so Prof. Dr. Guido Falkemeier, Institutsleitung des KIO.

Im Anschluss tauschte sich die Ministerin mit den Hochschulleitungen über die zukünftige Entwicklung des Kreativ Campus Detmold und der damit verbundenen Rolle des KreativInstitut.OWL aus. Der Campus vereint kreative Bildung, Forschung, Kulturarbeit und unternehmerisches Denken an einem Ort. Ergänzend zu den bestehenden Bildungs- und Forschungsstrukturen sollen ein Gründungszentrum, ein Creativity-to-Business-Gebäude für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie ein Zentrum für digitales nachhaltiges Bauen entstehen.

Das KreativInstitut.OWL auf dem Kreativ Campus Detmold wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert (EFRE).

Pressemeldung: KreativInstitut.OWL

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