
Hier wird sich einiges tun: Die Irmela-Wendt-Schule wird umfassend modernisiert. Foto: Kreis Lippe
Kreis Lippe modernisiert Förderschulen in Lage und Lemgo
Kürzlich sind umfassende Bauarbeiten an der Irmela-Wendt-Schule in Lage sowie der Astrid-Lindgren-Schule in Lemgo, beides Förderschulen des Kreises Lippe, gestartet. „Mit den Maßnahmen schaffen wir moderne Lernräume, die zeitgemäßen Unterricht ermöglichen und zugleich genügend Raum für eine umfassende individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler bieten, und das für beide Schulen“ erläutert Karen Zereike, Abteilungsleiterin Schule und Bildung beim Kreis.
Umfassende Arbeiten an der Irmela Wendt Schule
Die Irmela-Wendt-Schule ist in die Jahre gekommen: Der Teil des Schulgebäudes, der als Neubau bezeichnet wird, stammt aus 1989 und der so genannte Altbau aus dem Jahr 1958. Neben dem Alter der Gebäude ist es zuletzt auch aufgrund steigender Schülerzahlen nötig geworden, die Schule umfassend zu modernisieren und Platz zu schaffen. Konkret bedeutet dies den Abriss des Altbaus von 1958, der durch ein neues Gebäude ersetzt wird. Der Neubau bleibt äußerlich bestehen und wird im Inneren umfassend umgebaut. Die Baumaßnahme ist auf zwei Jahre angelegt und soll im Frühjahr 2028 abgeschlossen sein.
Für die nächsten zwei Jahre ziehen die Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal in die Räumlichkeiten der früheren Astrid-Lindgren-Schule nach Lemgo-Leese. „Nach langer Planung geht es nun los mit dem Um- und Neubau an unserer Schule. Wir freuen uns jetzt schon sehr darauf, nach zwei Jahren am Ausweichstandort in Leese zum Schuljahr 2028/2029 in unser modernisiertes Zuhause an die Irmela-Wendt-Schule nach Lage-Pottenhausen zurückzukehren“, sagt Kathrin Engler, Schulleiterin der Irmela-Wendt-Schule.
Die Astrid-Lindgren-Schule braucht mehr Platz
Auch an der jetzigen Astrid-Lindgren-Schule am Lemgoer Vogelsang sind umfassende Arbeiten gestartet. Der Kreis ersetzt in den Sommerferien die bisherigen Container durch Modulbauten. Denn nach aktuellen Prognosen gehen die Schülerzahlen mittelfristig nicht zurück, sodass Bedarf für eine dauerhafte Lösung besteht. Die neuen Räume sollen dann mit Beginn des Schuljahrs 2026/2027 in den laufenden Schulbetrieb integriert werden. In den Modulbauten sollen insbesondere Kinder aus dem Autismus-Spektrum möglichst gute und reizarme Rahmenbedingungen haben und in einer altersübergreifenden Lerngruppe Betreuung erhalten.
Hintergrund: Entgegen der demografischen Entwicklung und vorheriger Prognosen ist die Schülerzahl in den vergangenen Jahren massiv angestiegen. Weil am Hauptstandort, der im Jahr 2022 neu bezogen wurde, der Platz zu knapp geworden war, standen hier übergangsweise besonders ausgestattete Container auf dem Außengelände. Zusätzlich nutzt die Astrid-Lindgren-Schule derzeit die Räumlichkeiten im Berufsförderzentrum, einem Nebenstandort am Innovation Campus Lemgo, sowie in der Karla-Raveh-Gesamtschule. „Wir sind sehr dankbar, dass wir in enger Zusammenarbeit mit der Gesamtschule die Zeit überbrücken können, bis die neuen Unterrichtsgebäude fertig gestellt sind. Die dann drei zusätzlichen Klassenräume schaffen kurze Wege, sodass die Schülerinnen und Schüler die Fachräume, aber auch das Schwimmbad und den Verkehrsübungsplatz am Standort Vogelsang nutzen können,“ erklärt Christoph Schnare, stellvertretender Leiter der Astrid-Lindgren-Schule.















