Land NRW sichert Förderung bis 2029 – Umweltbildungsstätte bleibt wichtiger Impulsgeber für nachhaltige Entwicklung in Lippe
Der Rolfsche Hof schreibt seine Erfolgsgeschichte fort: Bereits zum siebten Mal in Folge hat das Land Nordrhein-Westfalen die NABU Umweltbildungsstätte als BNE-Regionalzentrum anerkannt. Mit der erneuten Förderung kann der Rolfsche Hof seine Arbeit im Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) für weitere drei Jahre fortsetzen. Die finanzielle Unterstützung sichert die Bildungsarbeit der Einrichtung bis Ende 2029 und stärkt zugleich ihre Rolle als zentrale Akteurin für nachhaltige Entwicklung in Lippe.
Seit vielen Jahren bringt die Umweltbildungsstätte Menschen jeden Alters mit den Themen Natur, Klima und Nachhaltigkeit in Berührung. Ob Kita-Kind, Schulklasse, Lehrkraft oder Ehrenamtliche – jährlich nehmen mehrere tausend Menschen an den rund 200 bis 250 Veranstaltungen des Rolfschen Hofes teil. Dabei geht es längst nicht mehr allein um klassische Umweltbildung: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag gelingen kann. Als außerschulischer Lernort verbindet der Rolfsche Hof Naturerfahrung mit den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung und stärkt damit nachhaltiges Denken und Handeln.
Als BNE-Regionalzentrum übernimmt der Rolfsche Hof darüber hinaus eine koordinierende Rolle in der Region. Gemeinsam mit Schulen, Kindertagesstätten, Kommunen und zahlreichen Netzwerkpartnern werden Bildungsangebote entwickelt, Projekte angestoßen und neue Lernorte geschaffen. Inzwischen ist die Einrichtung mit ihren Angeboten an mehreren Standorten im Kreis Lippe präsent und erreicht damit Menschen weit über Detmold hinaus.
„Nachhaltigkeit lebt vom Mitmachen. Die erneute Förderung als BNE-Regionalzentrum ist für uns eine große Wertschätzung unserer Arbeit und zugleich Auftrag, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Wir freuen uns darauf, auch in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit vielen engagierten Menschen neue Wege für eine lebenswerte Zukunft zu gestalten“, sagt Susanne Haferbeck Leiterin des Rolfschen Hofes.
Die nun bewilligte Förderung schafft Planungssicherheit in einer Zeit, in der Bildungseinrichtungen zunehmend vor finanziellen und gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Gleichzeitig setzt das Land Nordrhein-Westfalen mit der erneuten Unterstützung ein deutliches Zeichen für die Bedeutung außerschulischer Lernorte und einer Bildung, die Menschen befähigt, aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.
Mit der Förderung bis 2029 bleibt der Rolfsche Hof damit nicht nur ein etablierter Lernort, sondern auch ein wichtiger Motor für nachhaltige Entwicklung in Lippe – und beweist einmal mehr, dass erfolgreiche Bildungsarbeit vor allem eines braucht: Kontinuität, Engagement und starke regionale Netzwerke.
Pressemeldung: NABU Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof














