
Das Team der Koordinierungsstelle Schule-Beruf (Schu.B) finalisiert den Jahresplan der Elternveranstaltungen für das Schuljahr 2026/27. (v.l. Anika Rabe-Depner, Vanessa Boschke, Elena Blaue)
Schu.B mit neuem Veranstaltungsprogramm für Eltern
Mit dem Start des neuen Schuljahres rückt für viele Jugendliche auch die Frage näher, wie es nach der Schule weitergeht. Wie können Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl unterstützen? Welche Ausbildungs- und Studienwege gibt es? Welche Möglichkeiten bieten sich auch abseits der klassischen Wege? Und welche Hilfsangebote gibt es im Übergang Schule-Beruf?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Koordinierungsstelle Schule–Beruf (Schu.B) im Kreis Lippe auch im Schuljahr 2026/27 und möchte Eltern und Erziehungsberechtige von Jugendlichen ab Klasse 8 mit zwölf Informationsveranstaltungen bestmöglich im Orientierungsprozess der Kinder unterstützen.
Die Themen der Veranstaltungen sind vielfältig und orientieren sich an den unterschiedlichen Fragen und Herausforderungen, die Jugendliche und ihre Familien auf dem Weg von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf beschäftigen. Dabei geht es unter anderem um die Themen Praktika sowie Freiwilligendienste. Auch die Studienorientierung ist Bestandteil des Jahresprogramms.
Darüber hinaus ermöglichen fünf der Elternveranstaltungen in diesem Schuljahr Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und Branchen. Vorgestellt werden unter anderem Berufe in den Bereichen Kunststoff, Bau, Gastgewerbe, Blaulicht sowie Logistik. Teilweise finden die Veranstaltungen direkt in Unternehmen und Einrichtungen statt und ermöglichen dadurch einen praxisnahen Einblick in die jeweiligen Arbeitsbereiche.
Auch aktuelle Themen wie Mobilität in der Ausbildung, Inklusion und berufliche Teilhabe sowie die Vereinbarkeit von Ausbildung und persönlichen Lebenssituationen werden aufgegriffen. Damit bietet das Jahresprogramm unterschiedliche Zugänge zur Berufs- und Studienorientierung und richtet sich an Eltern mit verschiedenen Informationsbedarfen. „Für Jugendliche ist der Weg von der Schule ins Berufsleben eine spannende Zeit, in der viele Fragen entstehen.
Wir möchten mit unseren Veranstaltungen dazu beitragen, dass Eltern wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wo sie Unterstützung bekommen können. Es freut uns, wenn Eltern die Angebote nutzen, mit den Fachleuten ins Gespräch kommen und am Ende vielleicht mit einer neuen Idee oder einem konkreten Ansprechpartner nach Hause gehen“, sagt Vanessa Boschke, Leitung der Koordinierungsstelle Schule–Beruf (Schu.B).
Für die Veranstaltungen arbeitet Schu.B mit zahlreichen regionalen Partnerinnen und Partnern zusammen. Dazu gehören unter anderem die Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn, die IHK Lippe zu Detmold, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, Hochschulen, Unternehmen, Beratungsstellen und weitere Einrichtungen aus dem Kreis Lippe. Durch die Zusammenarbeit werden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und Eltern erhalten Informationen direkt von Fachleuten und Praxispartnern.
Die Veranstaltungen finden sowohl online als auch an verschiedenen Orten im Kreis Lippe statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der vollständige Jahresplan der Elternveranstaltungen 2026/27 ist https://www.lippe-schub.de/eltern/ abrufbar. Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen sowie Hinweise zur Anmeldung werden jeweils rechtzeitig unter www.lippe-schub.de veröffentlicht.
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet in diesem Schuljahr am 19. September 2026 eine Veranstaltung zum Thema Teilzeitberufsausbildung. Die Koordinierungsstelle Schule–Beruf (Schu.B) wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften einen guten und erfolgreichen Start in das neue Schuljahr.
Über die Koordinierungsstelle Schule–Beruf (Schu.B)
Die Koordinierungsstelle Schule–Beruf (Schu.B) unterstützt im Kreis Lippe den erfolgreichen Übergang junger Menschen von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Als zentrale Schnittstellevernetzt Schu.B Schulen, Unternehmen, Kammern, Hochschulen, Beratungsstellen, Bildungsträger sowie weitere Akteurinnen und Akteure und trägt dazu bei, bestehende Angebote aufeinander abzustimmen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Information und Einbindung von Eltern, damit Jugendliche bei ihrer beruflichen Orientierung möglichst frühzeitig passende Unterstützung erhalten. Die Arbeit der Koordinierungsstelle wird im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule–Beruf in NRW“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Pressemeldung und Foto: c/o Lippe Bildung eG














