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Die nordrhein-westfälischen Obstbaubetriebe erwarten für 2026 eine um 17,9 % niedrigere Apfelernte als im letzten Jahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Schätzungen mitteilt, werden in diesem Jahr voraussichtlich 67.318 Tonnen Äpfel geerntet. Der Hektarertrag verringerte sich damit von 41,2 auf 33,8 Tonnen pro Hektar. Die geringere Apfelernte ist auf die Hitze und Trockenheit während der Sommermonate zurückzuführen. Allerdings übertraf die geschätzte Erntemenge 2026 den Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (65.987 Tonnen) leicht um 2,0 %.

Birnenernte liegt leicht unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025
Nach den vorläufigen Schätzungen werden 2026 in NRW außerdem 4.490 Tonnen Birnen geerntet. Damit liegt die erwartete Erntemenge mit einem Rückgang von 15,5 % ebenfalls unter den Erträgen des Erntejahres 2025. Die erwartete Birnenernte bliebe zudem 3,8 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (4.665 Tonnen).
Rückgänge bei Erntemengen von Süß- und Sauerkirschen in 2026
Ähnlich verhält es sich auch bei den Kirschen, deren Ertragsschätzung für dieses Jahr bereits abgeschlossen ist. In 2026 wurden 1.169 Tonnen Süßkirschen geerntet und damit 368 Tonnen (−23,9 %) weniger als im Vorjahr. Bei den Sauerkirschen entspricht die Erntemenge von 157 Tonnen einem Rückgang um 29 Tonnen (−15,6 %) gegenüber 2025.
Hinweise zur Statistik
Für die Ernteschätzung berichten Berichterstatterinnen und Berichterstatter in den Monaten Juni, Juli, August und November über Erntemengen und Hektarerträge der wichtigsten Baumobstarten. Zwischen den Schätzungen kann es, etwa aufgrund von Witterungsbedingungen, Krankheiten oder Schädlingsbefall, noch zu größeren Änderungen kommen.
Die Flächenangaben bei der Berechnung der Hektarerträge basieren auf der Baumobstanbauerhebung, die zuletzt 2022 durchgeführt wurde.
Über IT.NRW
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