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Auf dem Weg ins Musikstudium

von | Okt. 1, 2026 | Kunterbunt

Auf dem Weg ins Musikstudium: Die Förderung des Detmolder Jungstudierenden-Instituts steht beispielhaft für die Zusammenarbeit zwischen der VerbundVolksbank OWL Stiftung und der Hochschule für Musik Detmold. Im Bild (v. l.): Prof. Dr. Thomas Grosse, Prof. Godelieve Schrama, Adam Wonnemann und Frank Sievert. © HfM Detmold/Plettenberg

VerbundVolksbank OWL Stiftung verlängert Förderung der musikalischen Nachwuchsarbeit bis 2030

Für viele Studierende beginnt am 1. Oktober ein neues Semester. Auch für den 18-jährigen Adam Wonnemann. Er nimmt an der Hochschule für Musik Detmold sein Studium im Fach Viola in der Klasse von Prof. Veit Hertenstein auf. Den Grundstein dafür legte er vor drei Jahren: Damals wurde er in das Detmolder Jungstudierenden-Institut (DJI) aufgenommen und erhielt die Möglichkeit, parallel zur Schule ein Vorstudium an der HfM Detmold zu absolvieren.

„Ich konnte während des Jungstudiums viele Erfahrungen sammeln. Das hat mich noch einmal in meiner Entscheidung bestärkt, Musik zu studieren“, sagt Adam Wonnemann. Besonders wertvoll war für ihn dabei die Möglichkeit, früh seinen heutigen Lehrer kennenzulernen. Nun setzt er seine Ausbildung in dessen Violaklasse als regulärer Student fort. Mit dem Weg an die HfM Detmold folgt Adam Wonnemann zugleich einer Familientradition: Sein Vater Adrian Wonnemann ist Violinist im Osnabrücker Sinfonieorchester und hat ebenso wie seine Großeltern Bernhard und Agathe Wonnemann an der Detmolder Hochschule studiert.

Neben dem Hauptfachunterricht umfasst das DJI weitere musikalische Angebote wie Chorleitung, Improvisationstraining, Gehörbildung und Musikgeschichte. Konzerte, Bildungsreisen ins Ausland und die Begegnung mit anderen jungen Musikerinnen und Musikern ergänzen das Programm und ermöglichen es den Jungstudierenden, frühzeitig Erfahrungen im Hochschulalltag zu sammeln.

Aktuell sind 21 junge Musikerinnen und Musiker im Detmolder Jungstudierenden-Institut eingeschrieben. Die Arbeit des DJI wird durch die VerbundVolksbank OWL Stiftung seit vielen Jahren gefördert. Nun hat die Stiftung ihre Förderung bis 2030 verlängert und stellt dafür jährlich 15.000 Euro zur Verfügung. Unter dem Leitgedanken „Sinn stiften und sinnvoll wachsen“ engagiert sich die Stiftung langfristig für ausgewählte nachhaltige Projekte und Initiativen in der Region. „Junge Menschen mit kreativen Fähigkeiten zu fördern, ist ein wichtiges Element, um den Standort Detmold und die Kulturszene in Ostwestfalen-Lippe weiter zu stärken“, sagt Frank Sievert, zuständiges Vorstandsmitglied der VerbundVolksbank OWL eG für die Zweigniederlassung Volksbank Detmold.

Auch HfM-Rektor Prof. Dr. Thomas Grosse, der zum 1. Oktober sein Amt an seine Nachfolgerin Prof. Godelieve Schrama übergibt, begrüßt die Fortsetzung der Förderung: „Künstlerische Nachwuchsförderung muss langfristig angelegt sein. Daher danken wir der VerbundVolksbank OWL Stiftung für die langjährige Unterstützung und dafür, dass diese Patenschaft auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird.“

Für Adam Wonnemann beginnt damit ein neuer Abschnitt: Ab dem Wintersemester ist er nicht mehr bei den Sprungbrett-Konzerten des Detmolder Jungstudierenden-Instituts zu hören, sondern tritt gemeinsam mit weiteren ehemaligen Jungstudierenden bei den Vortragsabenden der Hauptfachklassen auf.

Pressemeldung: HfM

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