
Bild von Roger Kaufmann auf Pixabay
Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Einführung der Zuckersteuer, wirft Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um das Thema Zucker(rüben).
Wie viele Zuckerrüben wurden 2025 in NRW geerntet?
2025 wurden in NRW 5.250.100 Tonnen Zuckerrüben geerntet. Auf jeden der knapp 18 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner in NRW kamen somit fast 292 Kilogramm Zuckerrüben. Dabei wurden die meisten Zuckerrüben im Regierungsbezirk Köln geerntet (2.510.200 Tonnen), die wenigsten im Regierungsbezirk Arnsberg (291.400 Tonnen). An der Erntemenge in Deutschland von insgesamt 32.326.600 Tonnen, machte die Ernte in NRW anteilig 16,2 % aus.
Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen in der Landesdatenbank NRW vor.
Wie hat sich die Menge der geernteten Zuckerrüben im Zeitverlauf verändert?
Im Betrachtungszeitraum ab 2016 wurden die meisten Zuckerrüben im Jahr 2017 mit einer Menge von 5.411.500 Tonnen geerntet. Im Folgejahr gab es einen Rückgang um 26,9 % auf 3.958.100 Tonnen, gefolgt von Schwankungen und einem stetigen Anstieg ab dem Jahr 2022 bis hin zur zweithöchsten Erntemenge im Jahr 2025.
Auf regionaler Ebene gab es die geringste Erntemenge 2016 im Regierungsbezirk Münster mit 74.759 Tonnen.
Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen in der Landesdatenbank NRW vor.
Wie verteilte sich die Anbaufläche von Zuckerrüben in NRW im Jahr 2025?
In NRW wurden 2025 Zuckerrüben auf einer Fläche von insgesamt 57.000 Hektar angebaut, 46,5 % davon im Regierungsbezirk Köln (26.500 ha). Die übrigen Hektar Anbauflächen verteilten sich wie folgt: Düsseldorf 13.900 ha (24,4 %), Münster 4.200 ha (7,4 %), Detmold 9.000 ha (15,8 %), Arnsberg 3.400 ha (6,0 %).
Weitere Ergebnisse der Bodennutzungserhebung liegen in der Landesdatenbank NRW vor.
Wie sieht die Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren in NRW aus?
Auf Basis des Verbraucherpreisindex NRW zeigt sich über den bisherigen Jahresverlauf 2026 eine steigende Tendenz in der Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren. Zwischen Januar 2026 und September 2026 stiegen die Preise um 1,1 % an. Zum Vergleich: Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt sanken im selben Zeitraum um 0,4 %.
Weitere Informationen zum Verbraucherpreisindex NRW liegen in der Landesdatenbank NRW vor.
Wie viel Zucker kauft ein NRW-Haushalt im Monat?
Im Jahr 2023 kaufte ein Haushalt in NRW laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) durchschnittlich 456 Gramm Zucker, Rübenzucker und Rohrzucker im Monat und gab dafür 0,88 Euro aus. Die gesamten Ausgaben für Nahrungsmittel lagen bei 338,49 Euro.
Weitere Informationen zu Konsum und Konsumausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren finden Sie in der Landesdatenbank NRW.
Ergebnisse zur Produktion von Erfrischungsgetränken wie Cola, Limonade und Saftschorlen in NRW finden Sie in unserer Pressemitteilung NRW-Industrie: Produktion von Erfrischungsgetränken seit 2020 um 11,5 % gestiegen.
Über IT.NRW
Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)
















