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Ende der Ferien und der Olympischen Spiele sorgen für volle Rückreiserouten
Das Verkehrsaufkommen dürfte laut ADAC am kommenden Wochenende deutlich steigen. In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Sachsen und Thüringen enden die Ferien, sodass der Rückreiseverkehr, vor allem aus den Skigebieten, ansteigt. Gleichzeitig beginnen in Teilen der Niederlande, Frankreichs und Tschechiens neue Ferienabschnitte, während sie in Österreich, der Schweiz und Belgien zu Ende gehen.
Für zusätzliche Belastungen sorgt der Rückreiseverkehr im Zusammenhang mit dem Ende der Olympischen Winterspiele 2026. Besonders auf den Zufahrts- und Abreiserouten rund um die norditalienischen Austragungsorte sowie in Richtung Verona ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag wird es deshalb besonders voll, da dann der Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und Mittelgebirge hinzukommt. Am Samstagnachmittag sowie am gesamten Sonntag sind Staus aus den Wintersportregionen wahrscheinlich.
Zu den wichtigsten Staustrecken zählen unter anderem:
A1 Köln – Dortmund – Bremen
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
A3 Oberhausen – Köln
A5 Karlsruhe – Basel
A7 Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Nürnberg – München
A93 Rosenheim – Kiefersfelden
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München
Auf wichtigen Transitachsen im Ausland bleibt die Verkehrslage wegen zahlreicher Baustellen angespannt. In Österreich sind besonders die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn betroffen, in der Schweiz die A1 zwischen Bern und Zürich, die Gotthardroute A2 sowie die A3 von Basel Richtung Zürich. In Italien betrifft dies vor allem die Brennerautobahn A22 sowie wichtige Zufahrtsstraßen in die Südtiroler Täler.
Zusätzlich erschweren regionale Verkehrsmaßnahmen den Reiseverkehr: In Tirol gelten am Wochenende Abfahrtssperren, im Raum Innsbruck bereits am Freitag tagsüber. Für Montag, den 23. Februar, ist außerdem eine Blockabfertigung in Richtung Tirol geplant. In Deutschland gibt es derzeit keine vergleichbaren Abfahrtssperren. Bei der Einreise nach Deutschland müssen Reisende weiterhin mit Wartezeiten durch bestehende Grenzkontrollen rechnen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.
Pressemeldung: ADAC















