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Preisunterschied jetzt bei mehr als 10 Cent / Stärkere Ölförderung könnte Kraftstoffpreise sinken lassen
Der aktuelle Trend bei den Kraftstoffpreisen hält auch diese Woche an: Während sich Benzin erneut verteuert hat, ist der Dieselpreis im Rahmen der wöchentlichen ADAC Auswertung zum siebten Mal seit dem 11. Februar gesunken. Wie die aktuelle Analyse der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kletterte der Preis für einen Liter Super E10 um 1,2 Cent auf 1,703 Euro, der Dieselpreis sank dagegen um weitere 0,7 Cent auf 1,602 Euro. Der Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten ist damit auf gut zehn Cent angestiegen.
Der Rückgang des Dieselpreises dürfte insbesondere mit dem Ende der Heizperiode in Zusammenhang stehen. Sinkt die Nachfrage nach Heizöl, fallen nicht nur dessen Preise, sondern auch die für den produktähnlichen Dieselkraftstoff. Zu einer Preissenkung könnte zudem die seit Anfang April geltende Ausweitung der Ölfördermenge durch die OPEC+ führen. Dies dürfte sich jedoch nur dann positiv auf die Kraftstoffpreise auswirken, wenn nicht gleichzeitig andere Faktoren wie der Dauer-Krisenherd am Persischen Golf oder Strafzölle der US-Regierung den Ölpreis nach oben treiben. Aktuell kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent wieder über 74 US-Dollar und damit gut einen Dollar mehr als in der Vorwoche.
Der ADAC empfiehlt den Autofahrerinnen und Autofahrern, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise an Tankstellen in der Nähe miteinander zu vergleichen, um dann die günstigste Station anzusteuern. Für den Preisvergleich bietet sich die Spritpreis-App „ADAC Drive“ an, über die man rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland einsehen kann. Generell gilt, dass Tanken abends deutlich günstiger ist als am Morgen – in der Regel lassen sich leicht sieben bis acht Cent je Liter sparen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.
Pressemeldung: ADAC