
Bild von Willfried Wende auf Pixabay
Im Sommer werden Stauden bei trocken-warmer Witterung häufig vermehrt durch den Echten Mehltau befallen, teilt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW mit. Erste Anzeichen der Erkrankung zeigen sich zunächst durch einzelne weiße Flecken an den Blättern. Später nimmt die Anzahl und Größe der Flecken rasch zu, bis die Blätter komplett von einem weißen, mehlartigen Pilzbelag bedeckt sind. Teilweise sind auch die Stängel, Triebe, Knospen und Blüten betroffen. Bei einem starken Befall werden die Blätter der Stauden schließlich braun und sterben zum Teil ab. Besonders anfällig für den Echten Mehltau sind Astern, Phlox, Rittersporn und Indianernessel.
Zur Bekämpfung ist es bei beginnendem Befall zunächst sinnvoll, erkrankte Blätter frühzeitig abzupflücken oder erkrankte Triebe bis in den gesunden Bereich zurückzuschneiden. Sollte das allein nicht ausreichen, können die Stauden zusätzlich frühzeitig mit einem Pflanzenschutzmittel aus dem Garten-Fachhandel behandelt werden. Die Ausbringung der Mittel sollte rechtzeitig bei beginnendem Befall erfolgen und regelmäßig im Abstand von etwa 6 bis 14 Tagen wiederholt werden.
Pressemeldung: Landwirtschaftskammer NRW













