
V .l.: Bürgermeister Christoph Dolle, Wehrführer Joachim Hartfelder, Löschgruppenführer Jens Kaufeld und stellv. Löschgruppenführer Stefan Schäfer
Nach der feierlichen Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrgerätehauses in Donop war es nun auch in Eschenbruch soweit: Am vergangenen Wochenende wurde das moderne Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Eschenbruch offiziell eingeweiht. Die neuen, hochmodernen Räumlichkeiten erfüllen nicht nur die technischen Anforderungen und sichern die Einsatzbereitschaft, sondern tragen auch zur Förderung des Zusammenhalts und der Kameradschaft innerhalb der Gruppe bei.
In seiner Begrüßungsrede betonte Löschgruppenführer Jens Kaufeld: „Dieses Gebäude ist nicht nur für die Löschgruppe Eschenbruch gedacht, sondern stellt eine Investition in die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger von Eschenbruch dar. Es wurde für uns alle gebaut! Denn nur wenn unsere Helferinnen und Helfer sicher, schnell und gut ausgestattet zu einem Einsatz gelangen, können sie ihre Aufgaben erfolgreich erfüllen.“
Die Geschichte der Löschgruppe Eschenbruch reicht weit zurück: Bereits um 1830 wurde das erste Feuerwehrgerätehaus in Hiddensen errichtet, nahe eines Feuerlöschteiches. 1960 folgte der Bau eines neuen Gerätehauses gegenüber dem Friedhof in Eschenbruch, und 2008 wurde das alte Gebäude erweitert, um den Anforderungen des Brandschutzbedarfsplans gerecht zu werden. Der heutige Neubau des Feuerwehrgerätehauses stellt einen weiteren bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der Feuerwehr Eschenbruch dar und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Löschgruppe.
Die Löschgruppe Eschenbruch wurde 1826 als Pflichtfeuerwehr gegründet und wurde 1944 zur Freiwilligen Feuerwehr umgewandelt. Seit 1975 ist sie als Löschzug Teil der Freiwilligen Feuerwehr Blomberg. Seit 2000 besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hagen-Bad Pyrmont in Niedersachsen.
Die Einweihung wurde von zahlreichen Gästen sowie Mitgliedern der Feuerwehr begleitet. Die Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, das moderne Gebäude und die Einsatzfahrzeuge zu besichtigen und sich an einer Feuerlöscher-Simulationsanlage auszuprobieren. Für die jüngeren Gäste war eine Hüpfburg aufgebaut, die für reichlich Unterhaltung sorgte. Musikalisch wurde der Nachmittag vom Musikzug der Feuerwehr Blomberg begleitet, der für eine festliche Stimmung sorgte.
Bürgermeister Christoph Dolle sprach in seiner Ansprache seinen Dank an alle aus, die an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt waren – an die Politik, die Stadtverwaltung sowie an die Planer und Handwerker, vor allem aber an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Ihr habt einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Ehrenamt ist, um solche Projekte erfolgreich umzusetzen“, so das Stadtoberhaupt.
Das neue Gebäude bietet auf rund 336 Quadratmetern ausreichend Platz für moderne Stellplätze, Umkleideräume, ein Büro, einen Schulungsraum sowie Lagermöglichkeiten. Zudem wurde beim Bau besonders auf Umweltaspekte geachtet, beispielsweise durch den Einsatz versickerungsfähiger Materialien auf dem großzügigen Grundstück von 6.100 m².
Das Gerätehaus stellt den Kameradinnen und Kameraden nicht nur ausreichend Raum für ihre Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung zur Verfügung, sondern bietet auch einen Ort für Fortbildung und persönlichen Austausch. Mit den neuen Räumlichkeiten ist der Löschzug optimal auf die Anforderungen des Brandschutzes vorbereitet und wird in Zukunft noch effizienter arbeiten können.
Pressemeldung und Foto: Stadt Blomberg