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Endspurt für den Spargel

von | Juni 3, 2026 | Kunterbunt

Foto: pixabay

In drei Wochen endet die diesjährige Spargelsaison, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit. Am Johannistag, dem 24. Juni, ist Spargelsilvester. Dann beenden die Spargelanbauerinnen und -anbauer ihre Ernte, mit der sie in diesem Jahr zufrieden sind. Da in NRW aber schon Mitte März die ersten Stangen geerntet wurden, wird der ein oder andere Spargelhof auch schon vor diesem Termin die Hofladentür schließen.

Schon vor der Saison spielte die Witterung den Landwirtinnen und Landwirten in die Karten. Die Vorbereitungen, wie Spargeldämme fräsen und Folie legen, konnten sie bei trockenem Wetter abschließen. Auch während der Saison profitierte die Spargelpflanze von den günstigen Wetterbedingungen. Sie mag es nicht zu kalt und nicht zu heiß und konnte somit gut wachsen. Das Angebot passte über weite Teile der Saison gut zur Nachfrage, da besonders zu den Feiertagen viel Spargel gegessen wurde. Auch an Regen hat es in dieser Saison nicht gemangelt. Die Regengüsse in einigen Regionen Ende Mai waren zwar für die Erntearbeiten erschwerend, die Spargelpflanze hat davon aber profitiert. Wer jetzt noch einmal frischen, heimischen Spargel genießen möchte, sollte also nicht mehr allzu lange warten.

Nach dem Johannistag werden die Triebe in ganz NRW nicht mehr gestochen, da die Tage dann kürzer werden. In den nächsten drei Monaten wächst der Spargel bis zu zwei Meter hoch und bildet mit Hilfe des Sonnenlichts Energiereserven, die er im Herbst in die Speicherwurzeln einlagert. Dieser Vorrat sichert die Ernte für die nächste Saison.

Geschälter Spargel lässt sich gut einfrieren. Eingefrorener Spargel sollte vor der Zubereitung jedoch nicht aufgetaut werden. Damit beim Kochen alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte man den Spargel mit Dampf garen. Das geht am besten in einem Spargeltopf oder einem hohen Kochtopf. Zu Bündeln geschnürt werden die Stangen hochkant in den Topf mit kochendem Wasser gestellt. Etwas Salz, Zucker und Butter geben ein besonderes Aroma.

Pressemeldung: Landwirtschaftskammer NRW

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