
Foto: Thorsten Arendt.
Projekt zum Umgang mit Antisemitismus für Schulen gastiert zeitnah in Lemgo
Bis September 2027 tourt ein Projekt der 17 Gedenkstätten in Westfalen Lippe und des LWL-Museumsamtes durch Westfalen-Lippe. Ab Anfang November 2026 gastiert das Projekt für drei Wochen in Lemgo. Schwerpunkt des Vorhabens ist, dass Schulklassen ab Klasse 9 sich in der Gedenkstätte Frenkel-Haus und im Museum Hexenbürgermeisterhaus intensiv über den Umgang mit Antisemitismus austauschen und dabei viel mitnehmen können. Nach einem Kennenlernen der Gedenkstätte arbeitet Henrik Oberhag, historisch-politischer Bildner des LWL, in einem Workshop mit den Schüler*innen zu ihren Erfahrungen und ihrem Umgang mit antisemitischen Vorfällen in der realen sowie der digitalen Lebenswelt.
Das Projekt unter dem Titel „gestern, heute, immer – 17 Gedenkstätten gestalten Zukunft“ setzt auf den Ausbau nachhaltiger Bündnisse und eine intensive Zusammenarbeit in der historisch-politischen Bildung. So will das Museumsamt neue Wege der Gedenkstättenförderung erproben. „Gerade heute, in Zeiten von Verunsicherung und massiven Angriffen auf die Demokratie, kommt den 17 NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten in Westfalen-Lippe eine besondere Bedeutung zu“, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.
Aktuell sind noch Zeitblöcke für Schulklassen frei, die unter https://veranstaltung.lwl.org/workshops_frenkel-haus_lemgo gebucht werden können.
Pressemeldung: Alte Hansestadt Lemgo














