
Alexander Baer mit Hündin Sira.
Wer heutzutage einen Hund anschaffen möchte, kann dies in der Regel ohne größere Sachkunde tun. Nicht selten wird erst nach der Anschaffung deutlich, welche Verantwortung und welche laufenden Kosten mit der Haltung eines Hundes einhergehen.
Passend zum Welthundetag am 10. Oktober wird auch im nordrhein-westfälischen Landtag über das Thema beraten. Die SPD-Landtagsfraktion hat einen Antrag für einen allgemeinen Hundeführerschein in NRW eingebracht, der sich derzeit im parlamentarischen Verfahren befindet.
„Ein Hund ist kein Gegenstand, den man sich einfach anschafft. Wer einen Hund halten will, übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen. Deshalb finde ich es sinnvoll, wenn sich Menschen bereits vor der Anschaffung mit den Anforderungen der Hundehaltung auseinandersetzen“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Alexander Baer.
Ein sogenannter Hundeführerschein könnte hier ansetzen. Der Nachweis könnte Kenntnisse über Haltung, Erziehung und den Umgang mit anderen Menschen und Tieren vermitteln. Auch die Frage, wie man seriöse von unseriösen Tierhändlern unterscheiden kann, spielt dabei eine Rolle.
„Die Expertenanhörung im Fachausschuss des Landtags verlief positiv. Die Sachverständigen haben deutlich gemacht, dass Sachkundenachweise den verantwortungsvollen Umgang mit Hunden stärken können“, so Baer.
Auch Hundetrainer und Moderator Martin Rütter wurde im Rahmen der Expertenanhörung als Sachverständiger gehört. Er wies darauf hin, dass es bislang an einer verpflichtenden Sicherstellung der fachlichen Eignung für die Hundehaltung fehlt.
„Ziel eines solchen Führerscheins ist es nicht, Menschen von der Hundehaltung abzuhalten. Vielmehr geht es darum, frühzeitig für die Verantwortung zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für eine tierwohlgerechte Hundehaltung und den Tierschutz zu schaffen“, sagt Baer.
Pressemitteilung und Foto des lippischen SPD-Landtagsabgeordneten Alexander Baer















