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Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen liegt in Nordrhein-Westfalen bei 82 Jahren und 10 Monaten. Damit werden Mädchen im Schnitt knapp viereinhalb Jahre älter als neugeborene Jungen, die durchschnittlich 78 Jahre und 6 Monate alt werden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der vorliegenden Sterbetafel für 2023/2025 mitteilt, stieg die mittlere Lebenserwartung gegenüber der letzten Berechnung (Sterbetafel 2022/2024) bei Mädchen um ca. 3 und für Jungen um ca. 4 Monate. Während die Lebenserwartung der Jungen damit auf einen Höchstwert anstieg, lag die der Mädchen noch leicht unter dem Wert der Sterbetafel 2019/2021 (82 Jahre und 11 Monate).

Lebenserwartung in NRW geringer als im Bundesdurchschnitt
Der bundesweite Durchschnitt der Lebenserwartung beträgt für Mädchen 83 Jahre und 5 Monate und für Jungen 78 Jahre und 10 Monate. In NRW fällt die mittlere Lebenserwartung geringer aus: Für Mädchen sind es etwa 7 Monate und für Jungen etwa 4 Monate weniger.
Die Lebenserwartung steigt auch bei der älteren Bevölkerung
Ein Anstieg der Lebenserwartung ist über die Altersgruppen hinweg zu beobachten, so auch bei älteren Menschen: Nach der aktuellen Sterbetafel 2023/2025 haben 70-jährige Frauen noch eine durchschnittliche fernere Lebenserwartung von 16 Jahren und acht Monaten – bei Männern dieses Alters sind es 14 Jahre und 2 Monate. Das ist bei Frauen etwa 2 Monate und bei Männern rund 3 Monate mehr als in der letzten Berechnung ermittelt wurde.

Hinweise zur Statistik
Sterbetafeln stellen modellhaft dar, wie viele Personen im festgelegten Zeitraum in den einzelnen Altersjahren starben. Hierdurch lassen sich Aussagen treffen zur durchschnittlichen und geschlechtsspezifischen Wahrscheinlichkeit, in einem bestimmten Alter zu sterben sowie zur erwarteten weiteren Lebensdauer.
Die aktuell vorgelegten Zahlen zur Lebenserwartung beruhen auf der neuberechneten Sterbetafel für den Zeitraum 2023 bis 2025, die anhand der Daten über die Gestorbenen der jeweiligen Jahre sowie der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022 ermittelt wird. (IT.NRW)















