Anzeigen

Mehr als 60 Ausbildungsbotschafter engagieren sich für den Wirtschaftsstandort Lippe

von | Nov. 1, 2026 | Kunterbunt

Vanessa Boschke, Leitung der Koordinierungsstelle Schule-Beruf (rechts), und Elena Blaue, Koordinierungsstelle Schule-Beruf (links), mit den teilnehmenden Azubis der ersten von drei Schulungen zum Ausbildungsbotschafter in diesem Jahr.

25 Unternehmen bringen 33 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge in die Schulen 

Projekt setzt bei einer zentralen Herausforderung der regionalen Wirtschaft an: Jugendliche für berufliche Perspektiven in Lippe gewinnen

Die Fachkräftesicherung bleibt eine zentrale Herausforderung für die lippische Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für die beruflichen Möglichkeiten in der Region zu begeistern. Einen Beitrag dazu leisten im Schuljahr 2026/27 mehr als 60 Ausbildungsbotschafter aus 25 lippischen Unternehmen. Sie vertreten insgesamt 33 duale Ausbildungsberufe und duale Studiengänge und geben Schülerinnen und Schülern persönliche Einblicke in die Arbeitswelt. Die ersten Schuleinsätze haben bereits stattgefunden.

Berufsorientierung als Investition in die Zukunft der Region

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen. Denn eine fundierte Berufswahl setzt voraus, dass Jugendliche ihre eigenen Interessen und Stärken kennenlernen und wissen, welche Möglichkeiten ihnen nach der Schule offenstehen.

„Die Berufswahl ist für viele Jugendliche eine der ersten großen Entscheidungen für ihre Zukunft. Dabei ist es wichtig, dass sie einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt erhalten. Unsere Ausbildungsbotschafter schaffen genau diese Begegnungen: Sie sprechen die Sprache der Jugendlichen, berichten authentisch von ihren eigenen Erfahrungen und können Fragen beantworten, die im Schulalltag vielleicht sonst zu kurz kommen. Wir möchten Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, eigene Interessen und Stärken zu entdecken, berufliche Möglichkeiten kennenzulernen und ihren ganz persönlichen Weg nach der Schule zu finden“, erklärt Vanessa Boschke, Leitung der Koordinierungsstelle Schule – Beruf (Schu.B).

33 Berufsbilder zeigen die Vielfalt des Wirtschaftsstandorts Lippe

Dass sich in diesem Schuljahr mehr als 60 Auszubildende aus 25 Unternehmen engagieren, eröffnet den Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten, unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen. Die Bandbreite von 33 vertretenen dualen Ausbildungsberufen und Studiengängen macht deutlich, wie vielfältig die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in Lippe sind. Von kaufmännischen und technischen Berufen bis hin zu unterschiedlichen dualen Studienangeboten erhalten Jugendliche Einblicke in verschiedene Branchen und Tätigkeitsfelder. Dabei begegnen sie jungen Menschen, die selbst erst vor kurzer Zeit vor der Entscheidung für ihren beruflichen Weg standen.

Die Ausbildungsbotschafter berichten aus ihrem Alltag, beantworten Fragen und erzählen auch von den Herausforderungen auf dem Weg in den Beruf. Für die Schülerinnen und Schüler wird Ausbildung dadurch konkreter und greifbarer. Gleichzeitig stärken die Auszubildenden ihre eigenen Kompetenzen, indem sie ihren Beruf und ihr Unternehmen vor Gruppen präsentieren.

Schule und Wirtschaft gemeinsam in der Verantwortung

Koordiniert wird das Projekt von der Koordinierungsstelle Schule – Beruf (Schu.B), die die Auszubildenden auf ihre Einsätze vorbereitet und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen organisiert. Damit unterstützt das Projekt die Vernetzung von Bildungs- und Wirtschaftsakteuren.

Denn die Sicherung des Fachkräftenachwuchses ist eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Schulen, Politik und weiteren regionalen Akteuren. Je besser junge Menschen die beruflichen Möglichkeiten vor Ort kennen, desto fundierter können sie ihre Zukunftsentscheidungen treffen. Die Ausbildungsbotschafter leisten hierzu einen konkreten Beitrag – direkt in den Klassenzimmern des Kreises Lippe.

Weitere Informationen zum Projekt: www.ausbildungsbotschafter.de

Die Koordinierungsstelle Schule – Beruf (Schu.B) wird im Rahmen der Landesinitiative ‚Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW‘ (KAoA) durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Pressemeldung und Foto: c/o Lippe Bildung eG

Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen