
Landtagsabgeordnete Ellen Stock (3.v.l.) mit dem Vorsitzenden der Tafel Bad Salzuflen Dr. Dr. Ralf Faber (2.v.l.) und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.
„Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln“: dieser Spruch steht an der Wand im Ausgaberaum der Tafel Bad Salzuflen. Er passt zu einem Ort, an dem täglich Menschen füreinander da sind.
Rund 500 Menschen erhalten Woche für Woche Lebensmittel. Dahinter steckt viel ehrenamtliche Arbeit: Bereits ab 7 Uhr morgens werden Lebensmittelspenden gesammelt, sortiert und für die Ausgabe vorbereitet. Bis etwa 15 Uhr sind die Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Auch Landtagsabgeordnete Ellen Stock packte bei ihrem Besuch mit an und unterstützte die Lebensmittelausgabe. Schnell wurde deutlich, wie viel Arbeit hinter dem täglichen Engagement steckt.
„Da weiß man, was man getan hat“, sagt Dr. Dr. Ralf Faber. Der ehemalige Leitende Forstdirektor des Landesverbandes Lippe, der 2017 in den Ruhestand verabschiedet wurde, steht seit rund einem Jahr an der Spitze des Vereinsvorstands der Tafel Bad Salzuflen. Gemeinsam mit einem engagierten Team sorgt er dafür, dass die Lebensmittel von Montag bis Freitag ausgegeben werden können.
Für Ellen Stock ist das Engagement der Ehrenamtlichen von großer Bedeutung: „Es ist mir wichtig, die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sichtbar zu machen und anzuerkennen. Ihr Einsatz ist unverzichtbar und trägt ganz wesentlich zum sozialen Frieden in unserer Gesellschaft bei.“
Das rund 30-köpfige Team ist international zusammengesetzt und gut eingespielt. Viele der Ehrenamtlichen engagieren sich bereits seit mehreren Jahren. „Manchmal muss man sich durchsetzen und eine klare Ansage machen“, erzählt eine langjährige Helferin. Mit der Zeit kenne man sich und wisse, wie die Abläufe funktionieren.
Dabei steht die Tafel selbst vor Herausforderungen. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen, und geeignete Räumlichkeiten zu finden, ist nicht einfach. Insbesondere die notwendigen Kühlmöglichkeiten stellen besondere Anforderungen an einen möglichen neuen Standort.
Nach einem langen Arbeitstag steht an diesem Tag noch ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Zeit zum Durchatmen, Austauschen und Zusammensitzen – denn auch das gehört zum Ehrenamt dazu.
Eine Herausforderung bleibt jedoch der Nachwuchs. Viele der Helferinnen und Helfer sind bereits über 70 Jahre alt. Der Verein würde sich deshalb sehr darüber freuen, wenn sich auch jüngere Menschen für die Arbeit bei der Tafel begeistern könnten.
Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Ellen Stock















