
Quelle: ©Biologische Station Lippe
Verbundprojekt LEPMON – KI-gestütztes Insektenmonitoring mittels automatisierter Kamerafallen
Der teils drastische Rückgang von Insektenpopulationen („Insektensterben“) sorgt weltweit in Fachkreisen für große Besorgnis. Da herkömmliche Erfassungsmethoden für Insekten jedoch oftmals mit hohem zeitlichen Aufwand verbunden sind, mangelt es an kontinuierlichen Langzeiterfassungen. Vorliegende Daten stellen somit eher temporäre Einblicke in die Artenzusammensetzung eines Gebiets dar und verraten uns wenig über die Bestandsentwicklungen im Detail.
Das Verbundprojekt LEPMON hat zum Ziel, mittels automatisierter Kamerafallen die Grundlagen für ein flächendeckendes und durchgehendes Monitoring von Nachtfaltern in Deutschland schaffen und somit dabei zu helfen, Populationsentwicklungen sichtbar zu machen und dadurch besser zu verstehen.
In dem Vortrag von Vivian Holzhauer, Leiterin der biologischen Station Lippe, erfahren Sie mehr über diese neue Erfassungsmethodik, ihre Vorteile sowie Grenzen und welche Rolle der Kreis Lippe bei all dem spielt. Darüber hinaus wird sich auch den Hauptadressaten dieser Methodik – den Nachtfaltern –gewidmet.
Zu hören ist der Vortrag auf dem Monatstreffen der NABU-Gruppe Blomberg im Wasserschloss Reelkirchen, Mühlenstr. 30, ab 19:30 Uhr. Gäste sind sehr herzlich willkommen!
Pressemeldung: NABU

















