
Bild von Tibor Janosi Mozes auf Pixabay
Der Kreis Lippe weist darauf hin, dass aufgrund der anhaltenden Trockenheit die Wasserstände in den lippischen Gewässern einen kritischen Zustand erreicht haben. Der Wasserstand der Werre am Pegel in Bad Salzuflen-Ahmsen betrug am 3. August nur 26,7 cm. Vor diesem Hintergrund appelliert der Fachbereich Umwelt des Kreises Lippe an alle Bürger, auf Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern, z. B. für die Bewässerung von Gartenflächen, zu verzichten.
Die Maßnahme dient dem unmittelbaren Schutz der Gewässer, vor allem der Tier- und Pflanzenwelt in und an den Gewässern, die auf eine ausreichende Wasserführung angewiesen sind. „Die niedrigen Wasserstände in Kombination mit der Erwärmung der Gewässer durch die hohen Temperaturen verschlechtern die Lebensbedingungen für alle Gewässerbewohner sehr schnell“, betont Olrik Meyer, Leiter des Fachbereiches Umwelt beim Kreis Lippe.
Wer sich über die aktuellen Wasserstände in den größeren lippischen Gewässern informieren will, findet die Daten auf der Seite des Landesumweltamtes (https://hochwasserportal.nrw) unter dem Reiter Messwerte.












