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Der Frühjahrsputz gehört für viele Haushalte zur festen Routine – wer vergangener Tage ausgemistet, gewaschen und aufgeräumt hat, war mit unterschiedlichen Preisentwicklungen konfrontiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind die Preise für Reinigungs- und Pflegemittel im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 % gestiegen (Basis 2020 = 100). Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 2,7 %.
Preise für Wasch- und Geschirrspülmaschinen gesunken – die für Autowäsche gestiegen
Bettwäsche, Handtücher und volle Wäschekörbe – beim Frühjahrsputz läuft die Waschmaschine in einigen Haushalten etwas häufiger als sonst. Dabei konnten Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat bei der Anschaffung einer neuen Waschmaschine sparen (−4,9 %). Auch die Preise für Wäschekörbe, Klappboxen oder Wannen sind gesunken (−0,8 %). Bei Heimtextilien waren unterschiedliche Preisentwicklungen zu beobachten: Während sich die Preise für Handtücher (+4,9 %) und die für Gardinen, Vorhänge, Rollos o. Ä. (+3,2 %) verteuerten, sanken die Preise für Bettwaren und Bettwäsche um 4,0 %. Ebenfalls sinkende Preise waren bei weiteren elektrischen Haushaltsgeräten zu beobachten: So sanken die Preise für Geschirrspülmaschinen zwischen März 2025 und März 2026 um 5,8 % und die für Staubsauger um 0,3 %. Wer neben Wohnung oder Haus auch das Auto in den Frühjahrsputz einbezog, musste im März 2026 für eine Autowäsche 4,6 % mehr ausgeben als im Vorjahresmonat.

Wer im vergangenen Monat bereits seinen Garten oder Balkon für die ersten Frühlingstage hergerichtet hat, musste größtenteils mehr Geld ausgeben als im Jahr zuvor. Die Preise für Blumendünger, Rasendünger o. a. Düngemittel sind zwischen März 2025 und März 2026 um 2,3 % gestiegen. Garten- und Blumenerde, Torf o. Ä. verteuerten sich derweil um 1,9 %, Beetpflanzen, Gehölz, Freilandstauden o. Ä. um 0,7 %. Auch Dienstleistungen für Gartenpflege (+3,3 %) verteuerten sich gegenüber März 2025. Die Preise für Blumentöpfe, Blumenkästen oder Rankhilfen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant geblieben (−0,1 %).
Hinweise zur Statistik
Grundlage für diese Pressemitteilung ist der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2020 = 100). Die Daten stammen aus den monatlichen Preiserhebungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, auf deren Basis der Verbraucherpreisindex monatlich fortgeschrieben wird. Für Auswertungen können verschiedene Zeiträume betrachtet werden: Übliche Vergleiche sind die prozentualen Veränderungen zum Vorjahresmonat (z. B. Januar 2026 mit Januar 2025) oder zwischen zwei aufeinander folgenden Monaten (z. B. Februar 2026 mit Januar 2026). Nach Vorliegen des Dezemberergebnisses wird darüber hinaus der Jahresdurchschnittswert berechnet. Auf Grundlage dieses Durchschnitts kann die Preisentwicklung verschiedener Jahre miteinander verglichen werden (z. B. zwischen den Jahren 2020 und 2025). Für die Pressemitteilung wurde die Veränderung des Jahresdurchschnitts zugrunde gelegt. (IT.NRW)













