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Im Jahr 2023 sind in acht der 9 901 produzierenden Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 6 768 Tonnen Glasfaserkabel hergestellt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1 347 Tonnen bzw. 24,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Absatzwert war mit nominal 67,7 Millionen Euro um 10,1 Millionen Euro bzw. 17,6 Prozent höher als im Jahr 2022. Gegenüber dem Jahr 2013 sank die Absatzmenge um 915 Tonnen (−11,9 Prozent) und der Absatzwert nominal um 5,1 Millionen Euro (−7,0 Prozent).
Durchschnittlicher Absatzwert je Kilogramm um 62 Cent niedriger als 2022
Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Glasfaserkabel war im Jahr 2023 mit 10,00 Euro um 62 Cent (−5,8 Prozent) niedriger als ein Jahr zuvor und um 52 Cent bzw. 5,5 Prozent höher als im Jahr 2013 (damals: 9,47 Euro).
Ein Viertel des gesamtdeutschen Absatzwerts entfiel auf NRW
Bundesweit wurden 2023 Glasfaserkabel mit einem Absatzwert von 270,2 Millionen Euro (+12,4 Prozent gegenüber 2022) hergestellt; der NRW-Anteil am bundesweiten Absatzwert lag bei 25,0 Prozent (2022: 23,9 Prozent).
Absatzwert in den ersten drei Quartalen 2024 gesunken
In den ersten drei Quartalen 2024 sind in NRW nach vorläufigen Ergebnissen in neun Betrieben Glasfaserkabel im Wert von 44,2 Millionen Euro (−17,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) hergestellt worden. Gegenüber den ersten neun Monaten 2013 sank der Absatzwert nominal um 21,1 Prozent.
Methodische Hinweise
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. (IT.NRW)