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Produktion von Mineralwasser 2025 nahezu auf Vorjahresniveau

von | März 23, 2026 | Kunterbunt, Wirtschaft

Foto: pixabay

Im Jahr 2025 haben nach vorläufigen Ergebnissen 19 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2,1 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure produziert. Die Menge war damit um lediglich 0,7 % bzw. 15,7 Millionen Liter niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des „Weltwassertages“ am 22. März 2026 mitteilt, belief sich die Produktionsmenge rein rechnerisch auf 5,8 Millionen Liter Mineralwasser pro Tag. Diese Menge würde ausreichen, um jede Einwohnerin bzw. jeden Einwohner in NRW täglich mit einem großen Glas Wasser (0,32 Liter) zu versorgen.

Produktionsmenge von „medium“ und „still“ größer, als die von „Sprudel“

Von den 2,1 Milliarden Liter Mineralwasser entfielen etwa 1,3 Milliarden Liter auf Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure und etwa 0,8 Milliarden Liter auf Sprudelwasser mit klassischem (hohen) Kohlensäuregehalt. Damit war das Verhältnis der Produktionsmenge von „medium“ und „still“ zu Sprudelwasser in etwa 2:1.

Mit einem Anteil von 98,5 % war der überwiegende Teil der Produktion im Jahr 2025 für den Absatz bestimmt. Die restlichen 1,5 % wurden von den produzierenden Betrieben in NRW zu anderen Getränken wie zum Beispiel Schorlen und Limonaden weiterverarbeitet. Die zum Absatz bestimmte Menge des hergestellten Mineralwassers hatte einen Wert von 372,4 Millionen Euro; das waren nominal 47,9 Millionen Euro bzw. 11,4 % weniger als ein Jahr zuvor.

Durchschnittlicher Absatzwert ist 2025 das erste Mal in 10 Jahren gesunken

Der durchschnittliche Absatzwert je Liter Mineralwasser betrug 17,9 Cent und war damit um 10,9 % niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg der durchschnittliche Absatzwert nominal um 36,9 % und gegenüber dem Jahr 2020 um 5,3 %.

Rund 17 % der gesamtdeutschen Produktion in 2024 entfiel auf NRW

Bezogen auf das Jahr 2024 lag der NRW-Anteil an der bundesweiten Produktion von Mineralwasser von damals 12,9 Milliarden Litern bei 16,6 %.

Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Detmold hatten den größten Anteil an der NRW Produktion

1,5 Milliarden Liter bzw. 70,8 % der NRW-Produktion von Mineralwasser entfielen auf Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Detmold.

Hinweise zur Statistik

Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbei­tenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. (IT.NRW)

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