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Seifritz-Preis geht nach Paderborn: Bildhauerei Diwo ausgezeichnet

von | Juli 23, 2026 | Kunterbunt

Bei der Übergabe des Seifritz-Preises (v. links): Hauptgeschäftsführer Michael H. Lutter, Patrick Neumann (Chefredakteur handwerk magazin), Preisträger Michael Diwo, Hans Uwe Möller (Signal Iduna), Harry Fast (Fraunhofer Institut Lemgo) und Peter Eul (Präsident Handwerkskammer).

Innovation aus Ostwestfalen-Lippe setzt bundesweit Maßstäbe

Große Anerkennung für ein gemeinsames Innovationsprojekt aus Ostwestfalen-Lippe: Die Paderborner Bildhauerei Diwo und das Fraunhofer Institut Lemgo wurden im InnovationSPIN mit dem renommierten Seifritz-Preis ausgezeichnet. Prämiert wurde das im Rahmen des Projekts „KIDiHa – Künstliche Intelligenz und Digital-Offensive für das Handwerk in NRW“ entwickelte System „StoneCrackMon“, das handwerkliche Erfahrung mit modernen KI-Technologien verbindet und so den Wissenstransfer in der Natursteinprüfung nachhaltig verbessert.

Der Seifritz-Preis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für erfolgreiche Kooperationen zwischen Handwerk und Wissenschaft in Deutschland. Er würdigt Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die betriebliche Praxis überführen und damit konkrete Mehrwerte für das Handwerk schaffen.

Die Laudatio hielt Patrick Neumann, Chefredakteur des handwerk magazin. Dabei hob er insbesondere die beispielhafte Zusammenarbeit der Projektpartner hervor: „Heute feiern wir nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine gelungene Partnerschaft zwischen Tradition und Hightech, zwischen Handwerk und Wissenschaft.“ Jahrzehntelange Erfahrung in eine Form zu übertragen, die auch für nachfolgende Generationen verständlich und nutzbar sei, gelinge nur, wenn neue Wege gemeinsam gegangen würden. „Die Zusammenarbeit zwischen der Bildhauerei Diwo und dem Fraunhofer IOSB-INA ist ein Musterbeispiel für gelebten Wissenstransfer. Genau für solche Projekte ist der Seifritz-Preis gedacht – für Vorhaben, die mit Mut, Neugier und Tatkraft zeigen, wie fruchtbar die Verbindung von Handwerk und Wissenschaft sein kann.“

„Genau das ist auch der Grundgedanke des InnovationSPIN: Hürden zwischen Praxis, Wissenschaft und Bildung abzubauen. Ich freue mich sehr für die beiden Preisträger und gratuliere herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung“, betont Hauptgeschäftsführer Michael H. Lutter. Für die KIDiHa-Projektpartner ist die Auszeichnung zugleich eine Bestätigung ihres Innovationsansatzes.. Gemeinsam arbeiten die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld, das Fraunhofer IOSB-INA und die Kreishandwerkerschaft daran, Künstliche Intelligenz praxisnah in Handwerksbetriebe zu bringen.

Auch Geschäftsführer Markus Rempe sieht den Erfolg als Beleg für den besonderen Ansatz des Projekts: „KIDiHa ist deshalb so wertvoll, weil alle Beteiligten von Beginn an auf Augenhöhe zusammengearbeitet haben und der Fokus auf die Bedarfe des Handwerks gerichtet ist.“ KIDiHa Projektleiter Prof. Dr. Klaus Schafmeister betont: „Der nächste Schritt besteht darin, aus technologischen Entwicklungen wie StoneCrackMon marktfähige Produkte zu generieren, damit auch andere Betriebe und die Wirtschaft profitieren können.“

KIDiHa – Künstliche Intelligenz und Digital-Offensive für das Handwerk in NRW
Entstanden ist „StoneCrackMon“ im Rahmen des Projekts KIDiHa – Künstliche Intelligenz und Digital-Offensive für das Handwerk in NRW. Projektpartner sind die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld sowie das Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, kleine und mittlere Handwerksbetriebe dabei zu unterstützen, die Potenziale von künstlicher Intelligenz praxisnah und niedrigschwellig für sich zu erschließen. Dazu werden aktuell unter anderem Bildungsformate entwickelt. www.ki-di-ha.de/

Pressemeldung und Foto: Kreishandwerkerschaft Paderborn – Lippe

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