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Stock besucht Verbraucherzentrale

von | Feb. 13, 2026 | Kunterbunt, Politik

Gas und Strom: Beratungen sind gefragt

Schnee und Kälte: Der Januar ist für viele Familien teuer. Wegen kalter Wintermonate müssen sie bei der Gasrechnung nachzahlen. Die Verbraucherzentralen helfen dabei, Strom und Gasverträge zu prüfen. Auf Einladung von Brigitte Dörhöfer, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Detmold, besuchte die lippische Landtagsabgeordnete Ellen Stock (SPD) die Verbraucherzentrale. Auch André Juffern, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V., kam hierzu aus Düsseldorf.

„Die Verbraucherzentrale leistet eine herausragende Arbeit, die Bürgerinnen und Bürger bei Verbraucherthemen zu beraten“, sagt Stock. „Gerade wenn Rechnungen plötzlich steigen oder Verträge unübersichtlich sind, brauchen Menschen einen Ort, an dem sie verlässliche Hilfe bekommen. Diese Beratung schützt Verbraucherinnen und Verbraucher ganz konkret und jeden Tag.“

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Herausforderungen in der Beratung. Besonders häufig wenden sich Ratsuchende derzeit wegen Strom und Gasabrechnungen an die Verbraucherzentrale. Es geht um Abschläge, Nachzahlungen und um die Frage, ob Versorger korrekt abgerechnet haben. Auch Nebenkostenabrechnungen im Mietrecht sorgen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern für Fragen. Dazu kommen immer wieder untergeschobene Verträge und Abo-Fallen. Diese fallen häufig erst auf, wenn die Bürgerinnen und Bürger abgemahnt werden.

Um mehr Menschen zu erreichen, bietet die Verbraucherzentrale Detmold seit dem 5. Januar erweiterte telefonische Sprechzeiten an. Damit ist die telefonische Beratung an fünf Tagen pro Woche von 9 bis 17 Uhr möglich, zusätzlich zur persönlichen Beratung vor Ort.

„Verbraucherschutz ist ein Teil der Daseinsvorsorge“, sagt Juffern. „Gerade in angespannten Zeiten brauchen Menschen klare Informationen und Regeln, die sie im Alltag schützen. Dazu gehören verständliche Vorgaben beim Heizen und Sanieren, aber auch mehr Sicherheit im Netz. Hier stehen die Verbraucherzentralen in NRW als Ansprechpartner für die Verbraucherinnen und Verbraucher bereit.“

Auch energiepolitische Themen spielten bei dem Besuch eine Rolle. Juffern betonte, wie wichtig klare politische Kommunikation sei, etwa bei der Diskussion um das sogenannte Heizungsgesetz. Missverständnisse hätten zu Verunsicherung geführt, obwohl die Regeln zahlreiche Chancen für energetische Sanierungen bieten könnten.

Zunehmend beschäftigt die Beraterinnen und Berater auch digitaler Betrug. Viele Inkassoforderungen seien unberechtigt, Verbraucherinnen und Verbraucher wurden über Fake Seiten oder Phishing Mails getäuscht. Die Verbraucherzentrale informiert, berät, warnt vor Betrügern und arbeitet dabei eng mit der Polizei zusammen. Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen.

„Wir merken, wie sehr sich die Betrugsformen verändert haben“, sagt Dörhöfer. „Viele Fälle beginnen mit einer scheinbar harmlosen Nachricht oder einer professionell gestalteten Internetseite. Wer dann vorschnell klickt oder Daten eingibt, hat schnell ein Problem. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen sich nicht schämen, sondern sich melden. Wir helfen dabei, Forderungen zu prüfen und die nächsten Schritte zu klären.“

Pressemeldung: Ellen Stock MdL

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