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„Was macht ihr eigentlich?“ – Institut für Wissenschaftsdialog zieht Jahresbilanz

von | März 21, 2026 | Kunterbunt

Annette Kammerer (v.l.), Timo Schäferkordt, Stefanie Meierjürgen, Jan Pilgrim, Professor Josef Löffl, Gero Brinkmann, Daniel Reinhart, Jan Lukas Fründ, Ninja Hussain und Kristina Rein vom Institut für Wissenschaftsdialog blicken auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Foto: TH OWL

Anfang März lud das Institut für Wissenschaftsdialog der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) in die Räume des anno 1578, um über seine Tätigkeit im vergangenen Jahr zu berichten und Anregungen für die weitere Arbeit einzuholen.

„Wir begreifen unsere Arbeit nicht nur darin, die TH OWL und damit wissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesellschaft zu transportieren, sondern nehmen auch den Auftrag wahr, Impulse, Anforderungen und Irritationen aus der Gesellschaft in unsere Arbeit aufzunehmen und diese in wissenschaftliche Fragestellungen zu kanalisieren“, erläutert Professor Dr. Josef Löffl, Leiter des Instituts für Wissenschaftsdialog.

Zu einem bedeutenden Instrument dafür hat sich das im Mai 2025 eröffnete anno 1578 in der Mittelstraße 70 in Lemgo als sogenannter Dritter Ort herausgestellt. „Wir haben hier nicht nur einen Raum, um abseits hierarchischer Strukturen Ideen und Formate auszuprobieren, das anno 1578 bietet für unser Team auch eine wesentliche Grundlage für den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern“, so Löffl weiter. „Wir wurden häufig mit der Frage konfrontiert, was wir als Institut eigentlich machen, und was das mit einem Dritten Ort zu tun hat. Auf diese Frage gehen wir mit einem Wirkungsreport ein.“

Neben einer Neuausrichtung der bekannten Montagsreihe, hat das Institut für den Dialog im anno 1578 vielfältige andere Formate konzipiert. Darunter das Pub Quiz, bei dem Gäste spielerisch wissenschaftliche Fragestellungen lösen müssen, Leseabende, die unterschiedliche Generationen durch den Fokus auf Literatur zusammenbringen, oder interaktive Ausstellungen, die Abschluss- und Studienprojekten eine Öffentlichkeit außerhalb der Hochschule bieten.

Durch die Intensivierung des Dialogs konnte das Institut eine vertiefte Betrachtung des Impacts angehen. Alle Formate werden regelmäßig unter dem Aspekt des Nutzens für Hochschule und Gesellschaft reflektiert und optimiert. Insbesondere trifft das auf die Konzeption von Workshops mit Partner:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft zu: Die RailWeek OWL oder Ideation Sprints werden dahingehend weitergedacht, dass die hervorgegangenen Ideen und Herangehensweisen längerfristig in der Praxis betrachtet werden.

„Es gibt für die gegenwärtigen Herausforderungen keine maßgeschneiderten Lösungen“, erklärt Professor Löffl. „Was wir daher auch als Hochschule weiter vorantreiben, ist die Aktivierung individuellen Erfahrungswissens und dessen Anwendung auf unbekannte Problemstellungen. Mit diesem Ansatz konstruieren wir derzeit einen weiteren Studiengang, der auf dem Herforder Modell ‚Digital Management Solutions‘ aufbaut und die Praxiserfahrung von Studierenden aufgreift“.

Ein weiterer Baustein der Institutsarbeit ist die Verankerung des Themas Gaming als Lern- und Lehrmethode. Zusätzlich zur Nutzung spielerischer Elemente als Instrument der Wissensvermittlung soll die Fokussierung auf allgemein genutzte Medien, etwa Konsolen, den Zugang zur Hochschule erleichtern. Mit Vorhaben wie „code slam!“ wirkt das Institut gemeinsam mit Kooperationspartner:innen an der Förderung des Gaming in Bildungsangeboten für Schüler:innen mit. Der Bericht des Instituts ist zu finden unter: www.th-owl.de/iwd/institut/veroeffentlichungen/

Pressemeldung: TH OWL

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