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Die Preise für Bier (+20,8 %) und alkoholfreie Erfrischungsgetränke (+22,8 %) sind in Nordrhein-Westfalen zwischen November 2022 und Mai 2026 deutlich gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Starts der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Männer mitteilt, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Mai 2026 für verschiedene Produkte rund ums gemeinsame Fußballschauen mehr Geld ausgeben als noch bei der letzten Weltmeisterschaft im November 2022.
Salzgebäck verteuerte sich überdurchschnittlich
Wer beim Fußballschauen gerne salzige Knabbereien mag, musste im Mai 2026 tiefer in die Tasche greifen als noch im November 2022. Salzgebäck (+28,0 %) und Erdnüsse, Studentenfutter oder ähnliche Snacks (+18,8 %) verteuerten sich im genannten Zeitraum überdurchschnittlich. Auch für Fans von süßen Naschereien sieht es ähnlich aus. Süßwaren wurden um 27,9 % teurer angeboten. Die Verbraucherpreise insgesamt sind im selben Zeitraum um 9,3 % gestiegen.
Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe wurden günstiger angeboten
Die Preise für den Besuch einer Sportveranstaltung sind zwischen November 2022 und Mai 2026 um 8,9 % gestiegen. Doch nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer spüren Preisentwicklungen seit der letzten Weltmeisterschaft. Für aktive Sportlerinnen und Sportler zeigt sich allerdings ein anderer Trend: Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe sind zwischen November 2022 und Mai 2026 günstiger geworden (–8,7 %).

Preissteigerungen bei Bratwurst und Brötchen seit der Europameisterschaft 2024
Wo zur Weltmeisterschaft 2022 noch Glühwein statt Grillkohle dominierte, verspricht die anstehende Weltmeisterschaft 2026 wieder eine sommerliche Atmosphäre – mit Public Viewing und Grillabenden. Verglichen mit dem letzten großen Sommerturnier – die UEFA-Europameisterschaft 2024 – zeigen sich bei der Preisentwicklung rund ums Thema Grillen unterschiedliche Preisentwicklungen. So verteuerten sich zwischen Juni 2024 und Mai 2026 Bratwurst um 2,3 % und das frische Brötchen dazu um 7,2 %. Tomaten- oder Gewürzketchup (–11,9 %) und Kartoffeln (–31,8 %), für selbstgemachte Pommes oder als Beilage, wurden hingegen deutlich günstiger angeboten.
Hinweise zur Statistik
Grundlage für diese Pressemitteilung ist der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2020 = 100). Die Daten stammen aus den monatlichen Preiserhebungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, auf deren Basis der Verbraucherpreisindex monatlich fortgeschrieben wird. Für Auswertungen können verschiedene Zeiträume betrachtet werden: Übliche Vergleiche sind die prozentualen Veränderungen zum Vorjahresmonat (z. B. Januar 2026 mit Januar 2025) oder zwischen zwei aufeinander folgenden Monaten (z. B. Februar 2026 mit Januar 2026). Nach Vorliegen des Dezemberergebnisses wird darüber hinaus der Jahresdurchschnittswert berechnet. Auf Grundlage dieses Durchschnitts kann die Preisentwicklung verschiedener Jahre miteinander verglichen werden (z. B. zwischen den Jahren 2020 und 2025). Für die Pressemitteilung wurde die Veränderung des Jahresdurchschnitts zugrunde gelegt. (IT.NRW)














